Die alte Mainbr├╝cke in W├╝rzburg

eine der beliebtesten Sehensw├╝rdigkeiten in der Weinstadt W├╝rzburg

Die alte Mainbr├╝cke verbindet die Altstadt am rechten Mainufer mit der Festung Marienberg am anderen Ufer. Sie galt bis 1886 als einziger Fluss├╝bergang ├╝ber den Main. Sie wird neben den vielen Touristen auch vom Fu├čg├Ąnger- und Radverkehr genutzt und ist ein Wahrzeichen der Stadt.

Die alte Mainbr├╝cke dient aber nicht nur dazu, den Main zu ├╝berqueren. Hier trifft man sich zu einem netten Gl├Ąschen Wein und unterh├Ąlt sich.

 

Au├čerdem gibt es zahlreiche Veranstaltungen rund um die alte Mainbr├╝cke. Die Altstadt am rechten Mainufer bietet zu dem einen wundersch├Ânen Blick in W├╝rzburg.

 

Auch das Gastronomieangebot rund um die alte Mainbr├╝cke ist vielf├Ąltig und umfangreich. Ein jeder Geschmack findet hier sein Essen und kann sich von dem kulinarischen Angebot satt essen und einen unserer aromatischen fr├Ąnkischen Weine probieren.

Geschichte

Bis um 1120 musste jeder, der den Main ├╝berqueren wollte, eine Furt ├╝berwinden oder sich mit Schiffen oder Fl├Â├čen ├╝bersetzen lassen. Bis zur Zeit der Staufer waren Br├╝cken eine Seltenheit, oberhalb von W├╝rzburg gab es ├╝berhaupt keine M├Âglichkeit, trockenen Fu├čes ├╝ber den Main zu gelangen. Dabei konzentrierten sich gerade hier bedeutende ├╝berregionale Handelsstr├Âme. Neben den Waren, die auf dem Fluss selbst transportiert wurden, verlief durch W├╝rzburg eine gro├če Handelsverbindung von S├╝dosten ins Rheingebiet. Zus├Ątzlich kreuzte eine Stra├če, die den Norden ├╝ber den th├╝ringischen Raum mit dem S├╝den und S├╝dwesten verband, die Stadt. Der Fluss stellte also f├╝r den stark anwachsenden Handelsverkehr im 12. Jahrhundert ein Hemmnis dar. (unver├Ąndert)

Die erste, romanische Steinbr├╝cke an dieser Stelle wurde schon um 1120 unter dem Dom- und Stadtbaumeister Enzelin errichtet, zuvor gab es dort eine F├Ąhre. Bei Gr├╝ndung der Fundamente wurden der Vita nach die dorthin von den drei Missionaren St. Kilian, Kolonat und Totnan gest├╝rzten Statuen des heidnischen Freya-Heiligtums (innerhalb der heutigen Festung) wiedergefunden. Die damalige Br├╝cke wurde bei den Hochwassern 1342 und 1442 teilweise zerst├Ârt, aber auch im Laufe der Jahre durch die sogenannten ÔÇ×Holl├Ąnderst├ĄmmeÔÇť, Holzst├Ąmme, die schwimmend im Fluss transportiert wurden, in Mitleidenschaft gezogen. Daher wurde das Bauwerk nach fast 350 Jahren Standzeit durch einen Neubau, die heutige Br├╝cke, ersetzt. (unver├Ąndert)

An der neuen alten Mainbr├╝cke wurde ab 1476 gebaut. Im Jahr 1488 waren die Steinpfeiler aus Kalkstein des Muschelkalks fertiggestellt. Die bogenf├Ârmigen Br├╝cken├╝berbauten zwischen den Pfeilern waren anfangs Holzkonstruktionen, auch aus Verteidigungsgr├╝nden. Ab 1512 wurden die ├ľffnungen mit Steingew├Âlben ├╝berbr├╝ckt, was sich aus Geldmangel bis 1703 hinzog. (unver├Ąndert)

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